Durch die ambulant durchführbare Operation des Schultergelenkes wird die sehr schnelle und intensive Rehabilitation begünstigt, ohne dass auf die häusliche Umgebung verzichtet werden muss. Durch die bekannte "Schlüssellochtechnik" (arthroskopische Operation) ist die Operation kaum mit Schmerzen verbunden. Die ärztliche Betreuung nach der Operation und die physiotherapeutische Rehabilitation erfolgen aus der gleichen Hand in genauer Kenntnis der individuellen Situation.
Schwerpunktmäßig behandeln wir operativ Schulterschmerzprobleme, die mit Neuraltherapie, Krankengymnastik, Akupunktur, und Stosswellenanwendung (ESWT) zu keiner befriedigenden Verbesserung gebracht werden konnten. Hauptprobleme sind in der Regel Einklemmerscheinungen des Schulterarmkopfes (Impingementsyndrome) gegen das knöcherne Schulterdach. Typisch ist der Schmerz nachts und bei grösseren Hebelbewegungen wie dem Griff zur hinteren Hosentasche oder das Einsteigen in Jackenärmel.
Hauptursache dafür sind unzureichende Muskelstabilisierungen, Muskel-Sehneneinrisse und anlagebedingte knöcherne Engen oder Verschleiss der Sehnen im Bereich der Rotatorenmanschette.
Mit der Verwendung der Gelenkkamera gelingt es, den Schulterraum darzustellen und gleichzeitig mit Markierungsnadeln den störenden Bandanteil und die Knochenenge festzulegen, die operativ erweitert werden, so dass mehr Platz für den Schulterkopf entsteht.
Ob eine Operation sinnvoll ist, entscheiden ausser der o.g. Diagnose viele Faktoren aus der speziellen Situation des Patienten, die von uns mit Ihnen vor einer OP sorgfältig geprüft werden.
Ist die Entscheidung zur Operation gefallen, erfolgt die Klärung der unbedenklichen OP Fähigkeit in Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt und unseren Narkoseärzten.