Als zertifiziertes osteologisches Schwerpunktzentrum DVO befassen wir uns in Anlehnung an die aktuellen Leitlinien des Dachverbandes Osteologie e.V. (kurz: DVO) mit individueller Diagnosestellung und Therapie des immer bedeutsameren Krankheitsbildes der Osteoporose und anderer Knochenerkrankungen.

 

Die aktuelle Rezertifizierung erfolgte am 16.12.2014 für weitere 5 Jahre.

 

Osteoporose ist eine schleichende, anfangs schmerzfreie Erkrankung.

In den Industrieländern ist Osteoporose – umgangssprachlich als Knochenschwund bezeichnet – zu einer Volkskrankheit geworden. In Deutschland sind rund 7 Millionen Menschen betroffen. Cirka 40% aller Frauen erleiden einmal in ihrem Leben einen durch Osteoporose bedingten Bruch. Männer sind ebenso, wenn auch in etwas geringerer Häufigkeit davon betroffen. Osteoporosetypische Knochenbrüche sind Wirbelkörperbrüche (Keilwirbel, Fischwirbel, Flachwirbel), hüftgelenks-nahe Brüche (hier insbesondere Schenkelhalsbrüche) und Brüche an der handgelenksnahen Speiche (Speichenbruch).

 

Wird die Krankheit in einem frühen Stadium diagnostiziert, kann sie durch medikamentöse Behandlung gestoppt werden. Unsere Behandlung erfolgt nach den von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgelegten und vom DVO für Deutschland erarbeiteten „Leitlinien zu Diagnostik und Therapie der Osteoporose“.

 

Diese beeinhalten auch Normalwerte sowie krankhafte Werte von Knochendichtemessungen mittels DXA-Messverfahren als Goldstandard.

Es geht natürlich auch um die Abklärung einer Ursache der Osteoporose, um typische Symptome und schließlich um die leitliniengerechte Therapie der Osteoporose. Hierbei spielen UV-Licht, Bewegung, Ernährung und die Therapie mit bestimmten Medikamenten eine tragende Rolle.

 

Darüber hinaus werden die Qualifikation und Erfahrung von Ärzten festgelegt, die diese Messungen mit der erforderlichen Präzision durchführen können. Solche Ärzte können sich zum Osteologen DVO zertifizieren lassen und müssen sich einer regelmäßigen Rezertifizierung stellen. So wird gewährleistet, dass diese Spezialisten „up-to-date“ bleiben. In Deutschland ist hierfür der Dachverband der deutschen wissenschaftlichen Gesellschaften (DVO) maßgebend.

 

Zusätzlich gibt es sogenannte Kernärzte, die im nordrheinwestfälischen „Kompetenznetzwerk Osteoporose“ mit rund 50 gesetzlichen Krankenkassen kooperieren.

 

Seit dem 15.12.2009 sind wir zertifiziertes osteologisches Schwerpunkt-zentrum DVO. Mit der Zertifizierung von „ambulanten oder klinischen osteologischen Schwerpunktzentren DVO“ sollen Praxen und Kliniken bzw. Klinikabteilungen ausgezeichnet werden, die durch Patientenprofil, Ausstattung und Kooperationsnetzwerk in besonderer Weise für das Gebiet der Osteologie spezialisiert sind. Dies soll sich in diagnostischen und therapeutischen Leistungen am Patienten ebenso ausdrücken wie etwa in Schulungsaktivitäten für Patienten, Fortbildungsangeboten für nicht ärztliches Personal, Ärzte sowie die Teilnahme an Qualitäts-sicherungsprogrammen. Die osteologische Versorgung muss einen Schwerpunkt im Leistungsspektrum der Praxis oder Klinik bzw. Klinikabteilung darstellen.

So arbeiten wir beispielsweise auch regelmäßig mit der Osteoporose Selbsthilfegruppe Bonn zusammen.

 

Selbstverständlich ist auch die Zertifizierung der osteologischen Schwerpunktzentren vom DVO detailliert geregelt und kann auf der Homepage des DVO nachgelesen werden. (Quelle: Kern, Peter M., DVO schafft Voraussetzungen für eine osteologische Versorgung auf dauerhaft hohem Niveau, Osteologie 04/2009, 343, Schattauer 2009).

 

Prüfen Sie, ob Sie ausreichend Calcium zu sich nehmen und beachten Sie die Empfehlungen zu einer ausgewogenen Ernährung.