Akupunktur2019-10-16T10:43:14+02:00

Akupunktur

Akupunktur: die nebenwirkungsfreie Behandlung

Die Akupunktur ist seit Jahrzehnten auch in Europa fest in der medizinischen Behandlung verwurzelt. Schon 1997/98 haben wir zusammen mit der Forschungsgruppe Akupunktur/Düsseldorf wissenschaftliche Studien im Bereich der Orthopädie durchgeführt. Dabei konnte die Wirksamkeit der Akupunktur zum Beispiel für Beschwerden am Kniegelenk und der Lendenwirbelsäule wissenschaftlich belegt werden.

Seit dieser Studie ist die Akupunktur ein festes Arbeitsgebiet unserer fachärztlichen Praxis für Orthopädie. Die Akupunktur stellt in vielen Fällen eine ideale Ergänzung und Bereicherung anderer therapeutischer Felder dar. Mit der Akupunktur können viele funktionelle Beschwerden bzw. gestörte Funktionen erfolgreich behandelt werden. Dabei ist die Behandlung nebenwirkungsfrei, so dass sie auch bei Allergien gegen bestimmte Medikamente eine alternative Lösung sein kann.

In den meisten Fällen reichen sechs Behandlungen aus, um die Aussichten der Akupunktur auf erfolgreiche Behandlung ausreichend sicher beurteilen zu können. Sehr häufig tritt auch noch ein weiterreichender Behandlungserfolg in den folgenden 14 Tage nach Abschluss der Behandlung ein. Die Akupunkturbehandlungen werden in unserer Praxis meist privatärztlich durchgeführt und berechnet.

Indikationen für eine Behandlung mit Akupunktur

Welche Störungen im Einzelnen erfolgreich zu behandeln sind, machen wir von unseren gesamten Untersuchungsergebnissen und den vorliegenden Befunden abhängig.  Erst im Anschluss erfolgt die Akupunktur als sanfte Ganzkörperbehandlung. Die Akupunktur kann hilfreich sein bei:

  • Rückenschmerzen, Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle, Ischias
  • Arthrose
  • Arm- und Beinausstrahlungen, Knieschmerz, , Beinschmerz, Nackenschmerz
  • HWS- und LWS-Syndrom
  • Tennis- und Golferellbogen
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus

Behandlung der Meridianpunkte: für einen freien Energiefluss

Technisch werden in der Akupunktur Störfelder und damit zusammenhängende Meridianpunkte mit fünf bis zwölf Nadeln behandelt. Die Nadeln verbleiben in der Regel 30 Minuten und sind meistens schmerzarm. Sie bewirken „Umstimmungen“ der energetischen Flüsse, was häufig ein Erwärmungsgefühl an den behandelten Zonen verursacht.

Die gesamte Diagnostik und Anwendung der Akupunktur ist eine Teilanwendung der asiatischen Medizin. Wie auch in der europäische Medizin gibt es weitere Anwendungen, zum Beispiel die Diätetik, die Medikamentenverordnung und die Bewegungstherapie. Diese werden häufig in Kombination mit der Akupunktur eingesetzt.

Für das bessere Verständnis der Akupunktur bietet sich ein einfacher Vergleich an: Die Meridiane, die den ganzen Körper durchziehen und entlang derer sich die Akupunkturpunkte befinden, ähneln einem Verkehrsnetz mit vielen Knotenpunkten. Hier kann es häufiger zu Unfällen und Staus kommen. Ähnliches geschieht in unserem Körper – es kann zu Stauungen in unserem Energiefluss kommen. Der in der Akupunktur kundige Arzt versucht dann, über bestimmte Akupunkturpunkte Umgehungen für die Energiestauungen oder die Auflösung der Stauung zu bewirken. Was man dann im Resultat als ausgeglichenen energetischen Fluss bezeichnet, entspricht dem fließenden Verkehr in unserem Vergleichsbild – beides ist für den Menschen äußerst zuträglich.