3-D-Wirbelsäulenvermessung2018-11-08T09:10:14+00:00

3D Analyse von Wirbelsäule und Haltung

Bei der Formetrik handelt es sich um ein lasergesteuertes, also lichtoptisches Vermessungsverfahren des Rückens. Es hilft bei der Verbesserung und Optimierung der Gesamtkörperstatik und ist das weltweit am weitesten verbreitete System zur optischen drei-dimensionalen Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse.

Die strahlenfreie 3D-Formetrik stellt eine revolutionäre und wegweisende Kombination modernster Videotechnik und digitaler Datenverarbeitung dar. Sie ermöglicht eine schnelle, berührungslose und (mit mehr als 600.000 Messpunkten) hochauflösende optische Vermessung des menschlichen Rückens und der Wirbelsäule.

Die Technik wurde in enger Zusammenarbeit mit führenden Universitäten und den Forschungsvorhaben mit der europäischen Union entwickelt. Die ursprüngliche klinische Zielsetzung war die Entwicklung eines strahlenfreien Wirbelsäulen-Messverfahrens. Die Röntgenbelastung bei Verlaufskontrollen,  zum Beispiel für Patienten mit Skoliose oder Knie- und Hüftendoprothesen, kann so erheblich reduziert werden.

Antworten auf vielfältige klinische Fragestellungen:

Mit dieser Methode erhalten wir eine exakte Diagnose für eine speziell auf den Patienten abgestimmte und Therapie bei:

  • Skoliose und skoliotische Fehlhaltungen
  • Differenzen der Beinlängen
  • Beckenschiefstände/-torsion
  • Haltungsdefizite und Fehlhaltungen
  • Sitzkyphose
  • Rund- und Hohlrücken
  • Hyperlordose
  • Schmerzsymptomatiken
  • somatoforme Störung
  • Fibromyalgie
  • Wirbelsäulensyndrom
  • Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
  • Totalendoprothesen der Hüft- und Kniegelenke

Nach der Formetrik können z.B. Therapiemaßnahmen wie individuelle Einlagenversorgung oder medizinisch basierte Trainingstherapie verordnet werden.

Darüber hinaus unterstützt sie bei der Diagnose von defizitärer Muskulatur, neurologischen Fragestellung, Blockaden der Wirbelsäule, Arthrosen, Osteochondrosen, Morbus Scheuermann, Osteoporose oder Morbus Bechterew.

Ein Licht-Projektor wirft ein Linienraster auf den Rücken des Patienten, das von einer Kameraeinheit aufgezeichnet wird. Die Linienkrümmungen werden elektronisch analysiert. Mit der Methode der Photogrammetrie wird dann ein dreidimensionales Bild der Oberfläche, gleichsam eines virtuellen Gipsabdrucks, generiert. Die anatomischen Fixpunkte (z. B. der Sacrumpunkt, die Lumbalgrübchen usw.) sowie die Wirbelsäulenmittellinie und -Rotation werden vom System automatisch ermittelt.